E-Mail-Marketing

Erfolgreiches E-Mail-Marketing für Beraterinnen

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E-Mail-Marketing und Newsletter sind leistungsstarke Instrumente, um als Elternberaterin: Trageberaterin, Stoffwindelberaterin, Stillberaterin, Windelfrei-Beraterin usw. mit Eltern in Kontakt zu treten, Vertrauen aufzubauen und letztendlich deine Angebote zu bewerben. In diesem Blogartikel werfen wir einen Blick darauf, was E-Mail-Marketing eigentlich ist, warum es wichtig ist und welche Schritte du unternehmen kannst, um erfolgreich damit zu sein.

Was ist E-Mail-Marketing?

Fragst du Chat-Gpt nach einer Definition von E-Mail-Marketing erhälst du folgende Antwort:

"E-Mail-Marketing ist eine Form des Online-Marketings, bei der Unternehmen und Organisationen E-Mails als Kommunikationsmittel einsetzen, um mit ihrer Zielgruppe in Kontakt zu treten, relevante Informationen zu übermitteln und bestimmte Marketingziele zu erreichen. Dieser Marketingansatz umfasst die gezielte Versendung von E-Mails an bestehende oder potenzielle Kunden, um Beziehungen zu pflegen, Produkte oder Dienstleistungen zu bewerben, Verkäufe zu fördern, Informationen zu teilen oder Feedback zu sammeln. E-Mail-Marketing kann verschiedene Formen annehmen, darunter Newsletter, Werbe-E-Mails, automatisierte Sequenzen und dient als effektives Instrument, um kostengünstig, zielgerichtet und messbar mit der Zielgruppe zu kommunizieren. Wichtige Aspekte dabei sind die Beachtung von Datenschutzbestimmungen, die Einhaltung von Best Practices und die Fokussierung auf die Zustimmung der Empfänger, um eine positive Interaktion und Vertrauen zu gewährleisten."

E-Mail-Marketing ist also mehr als nur das gelegentliche Versenden von Newslettern mit Werbung. Es ist eine Form des Marketings, die weit darüber hinausgeht.

Warum solltest du einen Newsletter schreiben?

Starten wir also am Anfang, Newsletter ja oder nein?

Du kannst verkaufen ohne auch nur einen einzigen Newsletter versendet zu haben – das würde ich dir nur nicht empfehlen, denn E-Mail-Marketing hat unglaublich viele Vorteile, die andere Marketing-Kanäle nicht haben.

  1. Zeitersparnis durch Automatisierung: Durch Automatisierungen kannst du (potentiellen) Kunden nach bestimmten Aktionen automatisch relevante Informationen zusenden, von der Bestätigung von Buchungen bis hin zu Willkommensserien für neue Abonnenten. Wenn ein Kunde beispielsweise eine Beratung bucht, kann automatisch eine E-Mail mit relevanten Informationen und einem Zoom-Zugang verschickt werden. Dies spart nicht nur Zeit, sondern erleichtert auch die Organisation von Workshops und Kursen erheblich.

  2. Willkommensserien und Bindung: Durch automatisierte Willkommensserien kannst du neue Abonnenten begrüßen, dich vorstellen und dein Angebot präsentieren. Dies fördert eine Bindung zu deinen potenziellen Kunden.

  3. Wöchentliche Newsletter: Ein regelmäßiger Newsletter ermöglicht es dir, deine Kunden auf dem Laufenden zu halten, Einblicke in dein Leben zu geben und Vertrauen aufzubauen. Anders als auf Plattformen wie Instagram oder Facebook gehört dir die E-Mail-Liste, und deine Inhalte werden direkt im Postfach der Eltern landen.

Vorteile von E-Mail-Marketing:

  1. Direkter Kontakt: Im Gegensatz zu Social-Media-Plattformen, bei denen du von deren Algorithmus abhängig bist, landet dein Newsletter direkt im Postfach der Eltern. Die Öffnungsraten sind höher, und du erreichst genau diejenigen, die du ansprechen möchtest.

  2. Vertrauensaufbau: Durch regelmäßige und informative Newsletter baust du Vertrauen auf. Eltern, die regelmäßig deine Inhalte lesen, werden eher dazu neigen, auch Angebote von dir zu buchen.

  3. Gezielte Angebote: Du kannst personalisierte Angebote erstellen und automatisiert versenden, basierend auf den Interessen und Aktionen der Eltern. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass sie auf deine Angebote reagieren.

Wie startest du mit E-Mail-Marketing?

OK, OK E-Mail-Marketing ist toll, aber wie soll ich damit starten?

  1. Wähle ein E-Mail-Newsletter-Tool: Es gibt viele Tools wie MailerLite, ActiveCampaign oder GetResponse. Finde heraus, welches zu deinen Bedürfnissen passt und richte ein Anmeldefeld auf deiner Website ein. Ich persönlich nutze MailerLite.

  2. Setze auf Double Opt-In: Beachte die Datenschutzvorschriften und nutze das Double-Opt-In-Verfahren, bei dem Abonnenten ihre Anmeldung per E-Mail bestätigen müssen.

  3. Nutze einen Lead Magneten: Biete den Eltern einen Anreiz, sich für deinen Newsletter anzumelden, zum Beispiel mit einem kostenlosen Downloadprodukt mit exklusiven Tipps. Hier mal ein Beispiel von mir. 🙂

  4. Verwende Social Media: Nutze Social Media, um auf deinen Newsletter und Angebote hinzuweisen. Ein Link auf deiner Website kann weitere Anmeldungen generieren.

Die richtigen Themen für deinen Newsletter finden

Ein erfolgreicher Newsletter beginnt mit der Wahl der richtigen Themen und das ist garnicht so einfach. Hier sind einige bewährte Methoden, um inspirierende und relevante Inhalte zu finden:

1. Ziele definieren:

Starte mit klaren Zielen für deinen Newsletter. Wenn du beispielsweise einen Rückentragekurs bewerben möchtest, strukturiere deine Inhalte um dieses Ziel herum. Ein Blogbeitrag könnte die Grundlagen des Rückentragens behandeln, während deine E-Mails Tipps und Informationen bieten. Erstelle thematische Serien, die auf das beworbene Angebot abzielen. Unterthemen für das Rückentragen könnten „Vorteile des Rückentragens“, „Praktische Tipps für Anfänger“ und „Häufige Fragen und Antworten“ sein. Jede Woche kannst du einen Teil dieser Serie in deinem Newsletter präsentieren und auf den Blogbeitrag verweisen.

3. Alltagssituationen nutzen:

Halte Ausschau nach Alltagssituationen, die mit deinem Thema in Verbindung stehen. Das können persönliche Erlebnisse, Kundenberichte oder sogar Beobachtungen in sozialen Medien sein. Berichte darüber in deinem Newsletter, um eine authentische Verbindung zu deiner Zielgruppe herzustellen.

4. Themenvielfalt:

Baue eine Liste von potenziellen Themen auf, die du aus verschiedenen Quellen sammelst. Notiere dir Ideen aus deinem eigenen Leben, Kundenerfahrungen oder Online-Interaktionen. Dies dient als Fundgrube, wenn du nach frischen Ideen suchst.

5. Themenradar:

Erstelle eine Art „Themenradar“, das deine Hauptthemen in der Mitte hat und sie in untergeordnete Kategorien unterteilt. Dies hilft dir, Ideen strukturiert zu entwickeln und sie bei Bedarf abzurufen.

6. Tipps und Ratschläge:

Teile nützliche Tipps und Ratschläge, die den Eltern in ihrem Alltag helfen können. Dies könnte beispielsweise eine kurze Anleitung zur besseren Organisation des Familienalltags, bewährte Methoden für die Kommunikation mit Kindern oder Empfehlungen für sinnvolle Freizeitaktivitäten sein. Der Fokus sollte darauf liegen, einen echten Mehrwert zu bieten und die Leser dazu zu ermutigen, deine Expertise nicht nur in Anspruch zu nehmen, sondern auch in ihren Alltag zu integrieren.

7. Hinter den Kulissen: Gewähre den Lesern einen Blick hinter die Kulissen deiner Arbeit. Das könnte beispielsweise ein kurzer Einblick in die Vorbereitungen für einen Workshop, die Entwicklung neuer Angebote oder persönliche Erfahrungen mit Kunden sein. Der Zweck ist es, Transparenz zu schaffen und das Vertrauen der Leser in deine Professionalität und Authentizität zu stärken.

8. Fragen und Antworten: Baue eine interaktive Komponente ein, indem du Leserfragen aufgreifst und beantwortest. Dies schafft nicht nur eine direkte Verbindung zu deiner Leserschaft, sondern ermöglicht es auch, auf individuelle Bedürfnisse einzugehen. Ermutige die Eltern, ihre Fragen und Anliegen mitzuteilen, und beantworte ausgewählte Fragen in jedem Newsletter.

9. UmfragenAuch Umfragen schaffen nähe zu den Eltern, die du erreichen willst. So kannst du dir einmal im Jahr Feedback geben lassen oder du planst ein neues Angebot und erstellst die Inhalte nach den Schwerpunkten, die Eltern in einer Umfrage angeben.

10. Aktuelle Angebote: Nutze den Newsletter, um deine aktuellen Angebote, Kurse oder Workshops zu bewerben. Setze dabei auf klare und ansprechende Formulierungen, die die Vorteile für die Eltern hervorheben. Ein exklusiver Rabatt oder Zugang für Newsletter-Abonnenten kann als zusätzlicher Anreiz dienen, um die Leser zur Teilnahme zu motivieren.

Der Aufbau eines Newsletters

AIDA-Formel für E-Mail-Marketing

Nutze für den Aufbau deines Newsletters die sogenannte AIDA-Formel (siehe Bild).

  1. Start: Beginne den Newsletter direkt mit einer interessanten Situation, um die Aufmerksamkeit der Leser zu gewinnen. Sprich die Leser direkt an und mach sie neugierig.

  2. Geschichten erzählen: Erzähle Geschichten auf eine fesselnde Weise. Verwende bildliche Sprache und baue Spannung auf, um das Interesse zu halten.

  3. Wünsche wecken: Erwecke den Wunsch nach deinem Angebot, indem du die Leser mit den Vorteilen und Mehrwerten vertraut machst. 

  4. Handlungsaufforderung: Schließe den Newsletter mit einer klaren Handlungsaufforderung ab. Weise die Eltern darauf hin, dass sie weitere Informationen auf deinem Blog finden oder sich für deinen Kurs anmelden können.

Wie baust du eine Beziehung zu deinen Lesern auf?

  1. Sei authentisch: Teile nicht nur die Erfolge, sondern auch Herausforderungen und Lernprozesse. Authentizität schafft Vertrauen.

  2. Reagiere auf Feedback: Nimm dir Zeit, auf Antworten zu reagieren. Baue so eine aktive Gemeinschaft auf und zeige, dass du an der Meinung deiner Leser interessiert bist.

  3. Regelmäßigkeit: Zeige deinen Lesern, dass sie sich auf dich verlassen können. Du bist regelmäßig für sie da und somit ihr direkter Ansprechpartner im Bezug auf deine Expertise.

Am Ende dieses Artikels kommt natürlich auch eine Handlungsaufforderung. Wenn auch du immer die aktuellen Tipps erhalten möchtest, dann melde dich doch einfach zu meinem Newsletter an, als Anreiz erhältst du von mir 100 sofort umsetzbare Content-Ideen für Social Media für Eltern-Expertinnen, mit denen du unglaublich viel Zeit sparen wirst:

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