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Eltern erreichen: Wie ein Blog als Elternberaterin den entscheidenden Unterschied macht

Für diesen Artikel darf ich die erfahrene Bloggerin Tamara, begrüßen. Seit über 13 Jahren bloggt sie im Elternbereich und hat mit ihren Blogs eine Fülle an Erfahrungen gesammelt.
Von Mama-Blogs über Trageblogs bis hin zu einer Vielzahl von Erfahrungen teilt Tamara in diesem Interview ihre Erkenntnisse, gibt wertvolle Tipps und beleuchtet die Frage, ob das Bloggen heutzutage unverzichtbar ist.
Freue dich auf jede Menge Input, Ideen und Strategien, wie das Bloggen harmonisch mit anderen Marketingaktivitäten kombiniert werden kann. Jetzt viel Spaß beim Eintauchen in die Welt des Bloggens mit Tamara!

Das vollständige Interview als Podcastfolge anhören:

Juli: Hallo Tamara, schön dass du heute relativ spontan Zeit gefunden hast für das Interview. Ich freue mich total, dass du da bist.

Tamara: Ja, sehr gerne.

Juli: Heute geht es um das Thema Blog, und du warst tatsächlich die erste, die ich in unserer Nische im Kopf hatte zum Thema Blog schreiben. Du hast dir mehrere Blogs und, ich glaube, als Erstes für alle, die dich noch nicht kennen, würde ich mich freuen, wenn du dich kurz mal vorstellst. Wer bist du, was machst du?

Tamara: Klar, also ich bin die Tamara, ich habe drei Kinder, wohne in der Schweiz und arbeite seit ungefähr einem Jahr wieder festangestellt, 50% im Marketing quasi. Und ich blogge aber seit mittlerweile 13 Jahren, nur habe ich das jetzt halt ziemlich auf Eis gelegt, weil ich kaum mehr Zeit finde dazu. Aber ja, vor 13 Jahren war ich noch eine der ganz wenigen Mama Blogger, und ja, hat sich dann so entwickelt.

Juli: Genau, du hast angefangen mit einem reinen Mama Blog, richtig?

Tamara: Genau, das war noch fast tagebuchmäßig, so wie man Blog früher verstanden hat, und ist dann mit der Zeit etwas professioneller geworden.

Juli: Also ich glaube, da können wir auch kurz mal drauf eingehen. Was ist überhaupt ein Blog? Weil du sagst so tagebuchmäßig, aber jetzt nicht mehr oder sowas. Was ist für dich in deiner Definition ein Blog?

Tamara: Ja, ursprünglich war es wirklich so, Bloggen war wie Tagebuch schreiben, einfach online, das andere lesen konnten. Und heute hat es sich mehr dazu entwickelt, dass Blogs Mehrwert bieten, dass sie wie kleine Zeitungen oder Zeitschriften sind, die auch mit Bildern illustriert sind, die unterhaltsam sind, je nachdem, worüber du bloggst. Es kann ja total unterschiedlich sein.

Juli: Wie bist du damals dazu gekommen, einen Blog zu starten? Warst du eine der ersten?

Tamara: Ich hatte eine Kollegin, die aus Deutschland nach Österreich ausgewandert ist, und die hatte quasi für ihre Familie so einen Blog aufgesetzt. Und da hat sie von ihrem Alltag erzählt, von den Ausflügen, die sie machen, einfach damit die Verwandten, die zu Hause sind und sie kaum sehen, doch noch was mitbekommen von der Familie. Ich fand das dann ganz cool, und weil ich selber ausgebildete Journalistin bin und gerne schreibe, und zu der Zeit natürlich als Mutter nichts zu tun hatte und mir das gefehlt hat, habe ich dann einfach auch angefangen.

Juli: Dein erster Blog war „Nestwärme“, oder?

Tamara: Nein, mein erster Blog hieß „Mama mal drei“. Also der Mama Blog, Eltern Blog, und „Nestwärme“ kam dann so zwei Jahre später dazu. Das sehe ich jetzt aber weniger als Blog, sondern mehr so als Service-Seite für alle Eltern, die sich rund um die bindungs- und bedürfnisorientierte Elternschaft informieren möchten.

Juli: Ja, und das ist dann dein Trageblog?

Tamara: Genau, ich war zuerst Trageberaterin und habe später noch Windelfrei-Coach gemacht. Wir haben da im Kurs gelernt, dass es gut ist, wenn man eine Website hat, einen Facebook-Auftritt, und deswegen habe ich das dann aufgesetzt, damit die Leute auch mich sehen und wissen, dass es mich gibt.

Juli: Das klingt interessant. Und das coole am Bloggen ist ja, dass man an sich nicht viel dafür braucht, oder?

Tamara: Ja, im Prinzip reicht ein Computer, ein Schreib-Programm, und ein paar Ideen. Vielleicht eine Kamera, aber die hat ja heutzutage eh jeder.

Juli: Wenn ich jetzt mir vorstelle, okay, Bloggen ist vielleicht was für mich, ich habe Interesse daran, ich habe auch was zu erzählen, mache jetzt einen Blog. Wie viel Zeit brauche ich dafür?

Tamara: Es kommt sehr darauf an. Bei mir hat man immer gesagt, ich bin so schnell im Schreiben. Ich habe das gelernt oder immer schon gerne gemacht, schon als Jugendliche. Mir fällt das relativ leicht von der Hand. Aber es gibt auch Blogger, die sitzen stundenlang an einem Text. Je nachdem, wie tiefgehend es ist, ob es nur ein Erfahrungsbericht ist, oder ob du wirklich fundiert recherchierst und vielleicht sogar Interviews machst, das kann natürlich alles viel länger dauern. Aber im Prinzip kann man sagen, wenn man es wirklich möchte, wenn man Lust darauf hat, dann findet man die Zeit dafür.

Juli: Gibt es Themen, die sich besonders gut für einen Blog eignen? Oder ist es wirklich so, man kann über alles bloggen?

Tamara: Man kann über alles bloggen, aber ich glaube, es ist wichtig, dass man über etwas schreibt, das einen selbst interessiert, das man selbst gerne liest. Wenn ich jetzt zum Beispiel etwas über Autos schreiben müsste, würde das nicht funktionieren, weil mich das einfach nicht interessiert. Also das ist glaube ich das Wichtigste, dass man authentisch bleibt, dass man über Themen schreibt, die einen selbst interessieren und die man auch gerne liest. Und dann kann man sicherlich auch andere dafür begeistern.

Juli: Also Authentizität ist wahrscheinlich der Schlüssel zum erfolgreichen Bloggen.

Tamara: Absolut, ja.

Juli: Okay, wenn ich jetzt einen Blog starte, bin ich ja nicht automatisch erfolgreich. Wie bringe ich meinen Blog an die Leser?

Tamara: Also ich glaube, das A und O ist definitiv Social Media. Das hat sich wahrscheinlich auch in den letzten Jahren nochmal verändert, aber ich glaube, Social Media ist das Wichtigste. Also man kann einen Blog schreiben und super tolle Artikel haben, aber wenn keiner davon weiß, bringt es ja nichts. Also ich glaube, dass man da sehr aktiv sein muss auf Social Media, dass man sich auch vernetzt mit anderen Bloggern, dass man kommentiert, dass man in Gruppen geht. Das ist meiner Meinung nach das Wichtigste.

Juli: Also die Vernetzung ist auch wichtig.

Tamara: Definitiv, ja.

Juli: Gibt es da spezielle Plattformen, die besonders gut funktionieren?

Tamara: Also ich bin ja jetzt eher so die „alte Schule“, ich bin noch auf Facebook, Instagram und Pinterest. Ich glaube, vor allem Instagram ist heutzutage sehr wichtig. Also da tummeln sich sehr viele Blogger, und das ist ja auch sehr bildlastig, das finde ich auch immer ganz toll. Pinterest ist natürlich auch super, weil das ja eine Suchmaschine ist. Da suchen ja viele nach Inspirationen. Und das finde ich, sind so die Hauptplattformen. Aber es gibt ja auch noch TikTok, YouTube, da kommt es glaube ich darauf an, was man selbst gerne macht und wie man sich selbst präsentieren möchte.

Juli: Ja, da gibt es ja viele Möglichkeiten. Was sind die Vorteile eines Blogs im Vergleich zu anderen Plattformen? Weil du sagst ja, du bist noch auf Facebook, Instagram, Pinterest, aber du bloggst auch. Was sind die Vorteile des Bloggens?

Tamara: Also der Vorteil ist definitiv, dass du alles unter deiner Kontrolle hast. Also du kannst dir nicht den Algorithmus irgendwie verstellen lassen, du bist nicht abhängig von einem anderen Unternehmen. Das finde ich einen riesen Vorteil. Dann finde ich auch toll, dass man wirklich in die Tiefe gehen kann. Also auf Instagram kann ich jetzt einen kleinen Text schreiben, ein Foto dazu, das war’s. Aber auf meinem Blog kann ich wirklich in die Tiefe gehen, ich kann mehrere Bilder einfügen, ich kann verlinken, ich kann wirklich viel mehr Informationen bieten.

Juli: Also mehr Raum für Kreativität und Tiefe.

Tamara: Genau, ja.

Juli: Das klingt gut. Wenn jetzt jemand einen Blog startet, wie oft sollte man denn in etwa posten? Gibt es da eine Regel oder ist das ganz individuell?

Tamara: Also es gibt schon so eine Faustregel, die sagt, am Anfang sollte man mindestens einmal die Woche posten, damit die Leser dranbleiben. Denn wenn du jetzt anfängst und schreibst einmal im Monat, dann kommt keiner mehr vorbei. Aber es ist natürlich auch wichtig, dass man Qualität vor Quantität setzt. Also es bringt nichts, wenn ich jetzt sage, ich poste dreimal die Woche, aber die Artikel sind einfach schlecht. Das bringt nichts. Also lieber weniger, dafür aber wirklich qualitativ hochwertige Artikel.

Juli: Ja, das macht Sinn. Und wenn man jetzt so einen Blog hat, wie kann man den monetarisieren? Oder ist das überhaupt das Ziel?

Tamara: Das muss nicht das Ziel sein. Also ich kenne viele, die bloggen einfach aus Spaß und weil es ihnen Freude macht. Aber es ist natürlich auch möglich, mit einem Blog Geld zu verdienen. Das kann man auf unterschiedliche Weisen machen. Also man kann zum Beispiel mit Werbung Geld verdienen, das heißt, dass man Anzeigen auf dem Blog schaltet. Man kann auch Kooperationen eingehen mit Unternehmen, das heißt, dass man Produkte gesponsert bekommt und darüber schreibt. Man kann Affiliate Marketing machen, das heißt, dass man Produkte empfiehlt und wenn die Leser über den Link kaufen, dann bekommt man eine Provision. Und dann gibt es auch noch die Möglichkeit, eigene Produkte zu verkaufen. Das können zum Beispiel E-Books sein, das können Online-Kurse sein, das können physische Produkte sein, je nachdem, was man macht.

Juli: Also da gibt es viele verschiedene Wege.

Tamara: Definitiv, ja.

Juli: Gibt es denn auch Risiken beim Bloggen?

Tamara: Ja, auf jeden Fall. Also ich glaube, das größte Risiko ist, dass man sehr viel Zeit investiert und vielleicht am Ende doch nicht den Erfolg hat, den man sich vorgestellt hat. Also es ist wirklich so, dass es sehr viele Blogs gibt, und nicht alle erfolgreich sind. Das finde ich, ist das größte Risiko. Dann muss man natürlich auch aufpassen, was man schreibt. Also man sollte jetzt nicht einfach drauflos schreiben, sondern schon überlegen, was man da ins Internet stellt. Und man muss auch aufpassen, dass man nicht zu viel von sich preisgibt, dass man nicht zu privat wird, weil das kann dann auch nach hinten losgehen.

Moderator: Das Thema Privatsphäre ist also auch wichtig.

Tamara: Auf jeden Fall, ja.

Juli: Ein weiterer entscheidender Aspekt für angehende Blogger ist die Wahl des richtigen Themas. Tamara, könntest du uns einen Einblick geben, wie man das perfekte Thema für einen Blogartikel findet?

Tamara: Absolut. Bei der Auswahl des richtigen Blogthemas empfehle ich zunächst, deine Leidenschaften und Interessen zu berücksichtigen. Finde ein Thema, das dich wirklich begeistert, denn das wird sich in deinen Beiträgen widerspiegeln und deine Leser anziehen. Gleichzeitig ist es jedoch ratsam, auch den Bedarf und die Interessen deiner Zielgruppe zu berücksichtigen. Um SEO einzubeziehen, ist eine gründliche Keyword-Recherche unerlässlich.

(Anmerkung: SEO steht für „Search Engine Optimization“ , das heißt Suchmaschinenoptimierung und bezieht sich auf die Praxis, Webseiten so zu optimieren, dass sie in den Suchergebnissen von Suchmaschinen wie Google besser platziert werden. Das Ziel von SEO ist es, die Sichtbarkeit einer Webseite zu verbessern und mehr organischen Traffic zu generieren. Dies wird unter anderem durch die Verwendung relevanter Keywords, die Verbesserung der Seitenstruktur, die Erhöhung der Ladezeiten und viele andere Faktoren erreicht.)

Das bedeutet, dass du nach Begriffen suchst, die in deiner Nische relevant sind und von deiner Zielgruppe häufig gesucht werden. Identifiziere relevante Keywords, die zu deinem Thema passen, und integriere sie organisch in deine Artikel. Dies hilft Suchmaschinen, deine Inhalte besser zu verstehen und zu indexieren. Außerdem solltest du darauf achten, qualitativ hochwertige und informative Inhalte zu erstellen, die einen Mehrwert für deine Leser bieten. Google und andere Suchmaschinen bevorzugen Inhalte, die ihre Nutzer zufriedenstellen und deren Fragen beantworten. Durch eine kluge Kombination von Leidenschaft, Zielgruppenorientierung und SEO-Optimierung kannst du sicherstellen, dass dein Blog nicht nur für dich, sondern auch für potenzielle Leser relevant und ansprechend ist.

Juli: Gibt es denn noch Tipps, die du jemandem geben würdest, der jetzt gerade am Anfang steht, überlegt, einen Blog zu starten?

Tamara: Also ich würde definitiv sagen, wenn du wirklich Spaß hast und deine Leidenschaft für ein bestimmtes Thema entdeckt hast, dann ist das schon mal der erste Schritt. Setze dir klare Ziele und sei konsequent in deinem Content. Baue eine Community auf, sei aktiv in den sozialen Medien und vernetze dich mit anderen Bloggern. Die Interaktion mit deiner Leserschaft ist entscheidend. Schließlich, und das betone ich nochmal, habe Geduld – der Erfolg kommt nicht über Nacht. Viel Erfolg auf deiner Blogging-Reise!

Juli: Danke für das Interview! Es war toll, mehr über das Thema Bloggen im Elternbereich zu erfahren und deine persönlichen Einblicke zu hören. Wenn unsere Zuhörer weitere Fragen haben oder mehr von deinen Beiträgen lesen möchten, wo können sie dich finden?

Tamara: Vielen Dank! Es hat mir auch Spaß gemacht. Wer mehr von mir und meinen Beiträgen lesen möchte, kann auf meiner Website vorbeischauen. Dort gibt es nicht nur Blogartikel, sondern auch weitere Informationen zu meiner Arbeit im Elternbereich. Außerdem bin ich auch auf [Social-Media-Plattformen] aktiv, wo ich regelmäßig Updates und Tipps teile. Ihr könnt mich also gerne besuchen, und ich freue mich darauf, mit euch in Kontakt zu treten!

Juli: Perfekt! Vielen Dank, Tamara, für deine Zeit und deine wertvollen Einblicke. Und an unsere Zuhörer: Wenn ihr mehr erfahren wollt, schaut auf Tamaras Website vorbei und folgt ihr auf den sozialen Medien. Bis zum nächsten Mal!

Tamaras Blogs: https://mamamal3.ch/ und https://nestwaerme.li/

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