Du postest, du zeigst dich, ab und zu kommt ein Herz. Gebucht wird über Instagram aber kaum. Und dann liest du überall, was du angeblich vorher noch alles brauchst: einen Funnel, ein Freebie, eine E-Mail-Serie, eine Verkaufsseite. Dabei willst du eigentlich nur, dass die Mama, die dir seit Wochen folgt, dir endlich schreibt.

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Warum du für die ersten Buchungen keinen Funnel brauchst

Eltern buchen keine Beratung, sie buchen einen Menschen, dem sie vertrauen. Ein Funnel kann dieses Vertrauen später automatisieren, aber er kann es nicht ersetzen. Wenn noch kaum jemand weiß, wer du bist und wie du arbeitest, führt auch die schönste Freebie-Strecke ins Leere.

Am Anfang hast du dafür einen riesigen Vorteil: Du bist nah dran. Du kannst jeder Mama persönlich antworten, du kannst nachfragen, du kannst dich zeigen. Genau das ist auf Instagram dein Weg zur Buchung. Du brauchst keine Funnel-Architektur, keine Freebie-Kaskade und keine Verkaufs-Powerpoint, sondern Verbindung, Echtheit und eine klare Einladung.

Die 4 Bewusstseinsstufen auf Instagram und wie du Eltern dort abholst

Nicht jede Mama, die dir folgt, steht an derselben Stelle. Manche wissen noch gar nicht, dass sie ein Problem haben. Andere haben dich längst im Blick und zögern nur noch. Wenn du weißt, wo jemand gerade steht, weißt du auch, welcher Inhalt ihr jetzt weiterhilft.

1. Ahnungslos: Sie scrollt einfach

Sie hat ihr Baby auf dem Arm, scrollt nebenbei und denkt gar nicht an Beratung. Hier holst du sie mit Reels voller Alltagsszenen ab, mit einfühlsamen Posts und Stories mit einem Augenzwinkern.

Dein Ziel: Aufmerksamkeit und das Gefühl „Oh ja, das kenn ich!“

2. Sie spürt ein Problem, weiß aber nicht, woran es liegt

Das Baby schläft nur auf ihr, der Rücken tut weh, irgendwas stimmt nicht. Hier helfen kurze Karussells mit einem echten Aha-Moment und kleine Hilfen, die sie auf Nachfrage per Nachricht von dir bekommt.

Dein Ziel: Orientierung geben und erstes Vertrauen aufbauen.

3. Sie sucht nach einer Lösung

Sie googelt, fragt in Gruppen, vergleicht. Jetzt zählt, wie du arbeitest und wofür du stehst. Zeig dich in persönlichen Stories, mach Lives zu typischen Fragen und nimm sie mit hinter die Kulissen.

Dein Ziel: Nähe und Haltung zeigen. „So arbeite ich“ und „Darum mache ich das so“.

4. Sie hat dich im Blick und braucht nur noch Sicherheit

Sie weiß, dass es dich gibt, und eigentlich will sie. Aber da ist noch ein letzter Zweifel. Hier helfen konkrete Einladungen, Geschichten deiner Kundinnen und kleine Angebote, für die sie nur eine einfache Handlung braucht.

Dein Ziel: letzte Zweifel abbauen und es ihr leicht machen, den nächsten Schritt zu gehen.

Wichtig: Du brauchst alle vier Stufen in deinem Content. Wenn du nur Angebote postest, wirkt dein Account wie Dauerwerbung. Wenn du nur Alltagsszenen postest, weiß niemand, dass man dich buchen kann.

6 Wege, wie du auf Instagram Vertrauen aufbaust

Zeig dich nahbar

Nutze Stories oder Reels, in denen man dich sieht: ungeschminkt, mit Küchenchaos im Hintergrund, kurz nach dem Spaziergang. So entsteht Nähe. Du wirst für die Eltern spürbar, und genau das macht den Unterschied zwischen „eine Beraterin“ und „meine Beraterin“.

Sprich aus, was deine Eltern denken

Deine ersten Worte entscheiden, ob jemand stehen bleibt. Sprich aus, was in den Köpfen deiner Eltern los ist, zum Beispiel: „Wenn du dich manchmal fragst, ob du eine gute Mutter bist …“ Wer sich gesehen fühlt, bleibt. Und wer sich öfter gesehen fühlt, fängt an, dir zu vertrauen.

Nutze die Instagram-Highlights als kleine Website

Viele Eltern schauen sich zuerst deine Highlights an, bevor sie überhaupt einen Beitrag lesen. Sortiere sie bewusst, zum Beispiel so:

  • Über mich
  • So arbeite ich
  • Feedback
  • Kleine Impulse

Wer neu auf deinem Profil landet, findet so sofort den roten Faden. Und Wiedererkennung gibt Sicherheit.

Frag nach, statt nur zu senden

Nutze regelmäßig den Fragen-Sticker in deinen Stories, zum Beispiel: „Was hält dich gerade davon ab, dir Unterstützung zu holen?“ Du bekommst ehrliche Antworten, Ideen für neue Inhalte und kommst ins Gespräch. Und Gespräche sind auf Instagram der kürzeste Weg zum Vertrauen.

Verschick kleine Impulse per Nachricht

Statt eines großen Freebies reicht am Anfang oft ein kleines PDF, zum Beispiel „5 Fragen, die du dir vor der Trageberatung stellen kannst“. Das gibt es nicht zum Herunterladen, sondern nur auf Nachfrage per Nachricht. Klingt umständlich, ist aber Gold wert: Jede Mama, die dir schreibt, ist ein persönlicher Kontakt. Du lernst sie kennen, sie lernt dich kennen, und aus diesem Austausch entsteht oft die erste Buchung.

Lives statt Launch

Du musst keinen großen Launch planen, um zu verkaufen. Kurze, regelmäßige Lives mit einer klaren Botschaft reichen, zum Beispiel „3 Dinge, die Eltern vor der Buchung oft wissen wollen“. Danach lädst du persönlich in den Chat ein. Kein Anmeldeformular, keine Hürde, sondern direkt ins Gespräch.

Der Satz, der mehr verkauft als „Jetzt buchen“

„Jetzt buchen“ fühlt sich für viele Eltern nach einer großen Entscheidung an. Für die Mama, die noch zögert, ist das oft zu viel auf einmal. Viel leichter ist ein Satz wie dieser:

„Wenn du das kennst, schreib mir einfach mal.“

Eine Nachricht kostet nichts, verpflichtet zu nichts und ist trotzdem der erste Schritt zur Buchung. Im Gespräch kannst du dann herausfinden, was sie wirklich braucht, und ihr genau das passende Angebot zeigen. Ganz ohne Druck.

Und jetzt du

Nimm dir heute fünf Minuten und schau dir deine letzten neun Beiträge an. Zu welcher Bewusstseinsstufe gehört jeder davon? Wahrscheinlich fehlt dir eine Stufe komplett. Genau dort setzt du mit deinem nächsten Beitrag an. Und wenn du schon dabei bist: Ändere bei deinem nächsten Post den Aufruf am Ende in eine echte Einladung, dir zu schreiben.

Wenn du nicht nur einzelne Posts, sondern einen Weg willst, auf dem Eltern dich regelmäßig finden, dir vertrauen und bei dir buchen, dann ist mein Kurs Beratungs-Business-Basics genau dafür gemacht. Im Modul Social Media und Content baust du dir Schritt für Schritt Inhalte auf, die nach dir klingen und verkaufen. Trag dich auf die Warteliste ein, dann erfährst du als Erste, wenn es wieder losgeht.

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Zehn Jahre war ich Lehrerin und hab mir nebenher meine Selbstständigkeit aufgebaut, bis ich 2023 ganz ins eigene Business gewechselt bin.

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