Oder verschwenden wir da gerade alle nur unsere Lebenszeit?
„Instagram bringt mir keine Kunden.“
„Das macht doch nur Arbeit.“
„Mittlerweile macht da doch eh jeder das Gleiche.“
Und irgendwo zwischen Wäschekorb, Canva und schlechtem Gewissen sitzt du da
und denkst dir:
Soll ich das jetzt wirklich noch anfangen?
Oder weitermachen?
Oder alles löschen und einfach wieder Flyer drucken?
Okay.
Lass uns das einfach mal einen ehrlichen Blick auf die Zahlen werfen.
Lieber die ausführliche Podcastfolge dazu anhören?
Warum wir überhaupt über Instagram reden müssen
Bevor wir über Algorithmen sprechen, lass uns mal ganz kurz an den Anfang gehen.
Jeder Kauf, den ein Elternteil jemals bei dir getätigt hat, begann mit einem Moment der Sichtbarkeit.
Irgendjemand musste wissen, dass es dich gibt.
Vielleicht war es eine Empfehlung.
Vielleicht ein Schild an deinem Auto.
Vielleicht ein Workshop in der Hebammenpraxis.
Aber irgendwann kommt dieser Punkt, an dem das nicht mehr reicht.
Weil:
Empfehlungen sind nicht planbar.
Dein Radius bleibt lokal.
Und wenn du irgendwann online arbeiten willst, hilft dir das Stadtviertel nicht mehr weiter.
Und ja – ich sag’s jetzt einfach mal klar:
Online gefunden werden ist keine Option mehr.
Nicht 2026.
Nicht, wenn du davon leben willst.
Sind die Eltern überhaupt noch auf Instagram?
Jetzt kommen die Fakten. (Ja, ich liebe Fakten. Lehrerin halt. 😅)
Stand 2025:
47,2 Millionen monatlich aktive Nutzer:innen in Deutschland auf Instagram
32,9 Millionen auf Facebook
26,6 Millionen auf TikTok
Instagram hat Facebook inzwischen überholt.
Und es sind fast doppelt so viele Menschen dort wie auf TikTok.
Und jetzt wird’s spannend:
57 % der 16–39-Jährigen wurden durch Werbung auf Instagram schon mal zum Kauf bewegt.
Das heißt nicht:
Sie liken nur süße Babys.
Das heißt:
Sie kaufen dort.
Instagram ist längst ein Verkaufsraum.
Nicht nur ein „Wir teilen mal ein schönes Zitat“-Ort.
Und trotzdem fühlt es sich an, als würde auf Instagram nichts funktionieren
Warum?
Weil 2025 ungefähr 71 % mehr Content auf Instagram gepostet wurde.
71 %!
Und gleichzeitig ist die Interaktionsrate gesunken.
Heißt übersetzt:
Mehr Lärm.
Mehr KI-Content.
Mehr Einheitsbrei.
Und wenn du dann noch einen Canva-Spruch mit Sonnenuntergang postest, passiert halt… nichts.
Nicht, weil du schlecht bist.
Sondern weil Durchschnitt untergeht.
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Fast fertig...
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(Schau bitte auch im Spam-Ordner nach, manchmal versteckt sich die Bestätigung dort.)
Also. Lohnt sich Instagram 2026 noch?
Ja.
Aber nicht so, wie 2020.
Nicht mit:
Zitatbildern
„5 Tipps für…“ ohne Haltung
KI-Texten ohne Persönlichkeit
Content, den auch jede andere posten könnte
Instagram 2026 ist kein Nebenbei-Projekt mehr.
Es ist ein strategischer Kanal.
Was du 2026 anders machen musst
Ich mach’s dir konkret.
Drei Dinge.
1. Hör auf, blind Content zu machen.
Schau dir an:
Welche Beiträge werden gespeichert?
Welche Videos haben Reichweite?
Welche Themen triggern echte Reaktionen?
Warum solltest du Energie in Dinge stecken, die niemand sehen will?
Das ist kein „Konkurrenz ausspionieren“.
Das ist kluges Arbeiten.
Mach, was funktioniert.
Aber – und jetzt kommt der wichtige Teil – mach es auf deine Art.
2. Zeig dich.
Ich weiß. Video ist unangenehm.
Aber 2026 gewinnt Persönlichkeit.
Wenn Eltern dein Gesicht sehen, deine Stimme hören, deine Art erleben –
dann passiert etwas, das kein Karussell-Post kann:
Bindung.
Und Bindung verkauft.
Du musst nicht tanzen.
Du musst nicht singen.
Du darfst einfach reden.
Beim Schneeschippen.
Beim Backen.
Im Auto.
Erwachsene Zielgruppe = Erwachsener Content.
3. Sprich aus der Narbe – nicht aus der Wunde.
Das ist mir wichtig.
Du bist keine Influencerin, die ihr Chaos vermarktet.
Du bist Expertin.
Eltern wollen nicht sehen, wie du verzweifelst.
Sie wollen sehen, wie du da rausgekommen bist.
Sie wollen Hoffnung und Orientierung.
Und genau da liegt deine Rolle. Du bist die Expertin, die ihnen zeigt, wie viel besser ihr Leben mit deiner Hilfe sein könnte.
Der eigentliche Gamechanger: Community
Und jetzt kommt der Punkt, über den viel zu wenig gesprochen wird.
Es geht nicht um Reichweite, sondern um Bindung und Vertrauen.
Wenn du konstant auf Instagram postest und eine Community aufbaust, passiert Folgendes:
Menschen warten auf dein Angebot.
Sie googeln nicht mehr „Stillberatung in meiner Nähe“.
Sie denken:
„Ich kenn sie. Ich buch bei ihr.“
Das ist Vertrauen.
Und das funktioniert 2026 besser denn je.
Für wen lohnt sich Instagram NICHT?
Ganz ehrlich?
Instagram lohnt sich nicht für dich, wenn du:
unsichtbar bleiben willst (nochmal Stichwort Videos!)
keine Meinung teilen möchtest
nur posten willst, damit „man halt was macht“ – 3generische Tipps für irgendwas…
erwartest, dass der Algorithmus dein Business rettet, ohne dich mit den Hintergründen zu beschäftigen
Instagram ist dein Werkzeug und genau wie bei der Bohrmaschine musst du lernen, es als solches zu verwenden.
Mein klares Fazit
Lohnt sich Instagram 2026 noch?
Ja, aber nur, wenn du es bewusst machst.
- Weniger Blabla – mehr Haltung.
- Weniger KI-Einheitsbrei.
Mehr du.
Und wenn du es schaffst, zu Followerinnen echte Verbindungen aufzubauen,
dann wird Instagram auch 2026 dein stärkster Verkaufskanal sein.