Solltest du einen Instagram-Account starten oder deinen alten weiter nutzen?

Du sitzt da, Handy in der Hand, Instagram geöffnet.

Und jetzt diese Frage:

Starte ich komplett neu – oder nutze ich meinen alten Instagram-Account weiter?

Vielleicht hast du:

  • einen privaten Account

  • einen alten Business-Account

  • mehrere Themen im Kopf

  • oder diesen inneren Drang: „Jetzt will ich es endlich richtig machen.“

Und genau das klären wir jetzt.

Spoiler: Ich habe so ziemlich jeden Fehler gemacht, den man machen kann.
Du darfst heute davon profitieren.

Lieber die ausführliche Podcastfolge dazu anhören?

Meine Instagram-Geschichte (oder: Wie ich mir selbst 10.000 Follower verbaute)

2014 startete ich meinen ersten Social-Media-Account. Damals noch Facebook. Thema: Tragen.
Wir organisierten Tragetreffen, schrieben Blogartikel, bauten Reichweite auf. Über 3.000 Follower.

Dann kam ein Umbruch.
Neue Stadt. Neue Richtung. Nachhaltigkeitsblog. Neuer Instagram-Account. 4.000 Follower.

Dann wieder Richtungswechsel. Zurück zum Tragen. Neuer Account.

Dann Marketing. Wieder neuer Account.

Und jedes Mal dachte ich:

„Zwei Accounts? Schaffe ich doch.“
„Neues Thema? Dann lieber sauber neu starten.“
„Der Algorithmus wird sonst verwirrt!“

Ergebnis?
Immer wieder bei Null angefangen.

Wenn ich stattdessen einfach weitergeführt hätte? Ich wäre heute locker fünfstellig unterwegs.

Und jetzt kommt der Teil, der vielleicht weh tut:

Du schaffst keine zwei Accounts parallel.

  • Nicht, wenn du Mutter bist.
  • Nicht, wenn du mit deiner Dienstleistung selbstständig bist.
  • Nicht, wenn du kein 40-Stunden-Social-Media-Team hast.

„Aber der Algorithmus ist doch verwirrt, wenn ich mein Thema ändere!“

Ja.
Kurzzeitig.

Der Instagram-Algorithmus braucht ungefähr drei Monate, um sich neu einzuspielen.
Egal ob du:

  • deine Nische wechselst

  • plötzlich täglich postest

  • deine Content-Strategie änderst

  • oder komplett neu positionierst

Er braucht Zeit. Punkt.

Aber:
Er lernt.

Und weißt du, was schlimmer ist als ein verwirrter Algorithmus?
Ein leerer Account mit null Followern.

Warum dein alter Account Gold wert ist (auch wenn er privat war)

Hier kommt ein psychologischer Punkt, der oft unterschätzt wird:

Social Proof.

Wenn dein Account schon 100 Follower hat (selbst wenn es deine Cousine, deine Hebamme und deine Nachbarin sind), wirkt er:

✔ relevanter
✔ vertrauenswürdiger
✔ lebendiger

Ein Account mit drei Followern? Wirkt wie: „Ist das seriös?“

Und ja – selbst wenn Mutti dein Reel liked, ist es ein Like.
Und das fühlt sich besser an als absolute Stille.

Wir Menschen orientieren uns am Verhalten anderer.
Und dein Gehirn auch.

Mehrere Themen = mehrere Accounts?

Diese Frage bekomme ich ständig.

Beispiel:
Du bist ausgebildet in den Bereichen:

  • Tragen

  • Schlaf

  • Beikost

Machst du jetzt drei Accounts?

Nein.

Warum?

Weil deine Zielgruppe dieselbe ist: Eltern mit Babys oder Kleinkindern.
Es ist nicht schlimm, wenn die Schwangere heute etwas über Beikost sieht.
Sie braucht es später.

Statt mehrere Accounts zu führen, kannst du:

  • mit Farbkonzepten arbeiten

  • klare Themenwochen machen

  • Content-Blöcke strukturieren

  • deine Bio klar positionieren

Aber bitte: Ein Account.

Wann ein zweiter Account wirklich Sinn macht

Wenn deine Themen komplett gegensätzlich sind.

Beispiel (extrem gedacht):

Du bist Hebamme und schreibst nebenbei Trauerreden.

Das sind emotional völlig unterschiedliche Welten.

Da darf man über zwei Accounts nachdenken.

Aber auch da gilt:
Schaffst du wirklich beides konstant?

Sei ehrlich mit dir.

Die Wahrheit über Social Media (die dir niemand sagt)

In größeren Unternehmen gibt es Menschen, die 40 Stunden die Woche nichts anderes machen als:

  • Content planen

  • Kommentare beantworten

  • Influencer managen

  • Kampagnen auswerten

Social Media ist ein Vollzeitjob.

Und du willst zusätzlich:

  • beraten

  • Mutter sein

  • Haushalt machen

  • vielleicht noch einen Nebenjob haben

Zwei Accounts sind kein Ehrgeiz, das ist Selbstsabotage, weil du es schlichtweg nicht schaffen kannst.

„Aber ich will doch jetzt alles richtig machen…“

Dann mach genau das:

  1. Nutze deinen bestehenden Account.

  2. Archiviere alte private Bilder (nicht löschen!).

  3. Stelle auf Business- oder Creator-Profil um.

  4. Positioniere dich klar.

  5. Zieh es durch.

Und was ist mit deinem Neustart-Gefühl?

Ganz ehrlich?

Du brauchst keinen neuen Account, sondern eine (neue) Strategie.

Das Gefühl von „Ich fange jetzt richtig an“ kommt nicht von einem neuen Profil.
Es kommt von Klarheit.

Und genau darum geht es im nächsten Blogartikel:

Wie du deinen Account so einrichtest, dass er wie eine Visitenkarte wirkt, die Eltern Vertrauen gibt.

Suche

Hey, ich bin Juli!

Ich zeige dir, wie du mit deinem sinnstiftenden und professionellen Eltern-Business deinen Lebensunterhalt verdienst.

Der Traum von der finanziell planbaren und professionellen Selbstständigkeit als Elternexpertin kann auch für dich wahr werden!

Jetzt für 0€ herunterladen!

Mehr Kunden als Elternberaterin –
finde heraus, wie du Eltern von “hmm…OK…” zu “DAS brauche ich!”
führst und endlich gebucht wirst 🤩

Arbeite mit mir

Build up Your Business ist DAS Onlinprogramm für Elternexpert:innen, die Familie und Beruf vereinen möchten – ohne finanzielle Sorgen oder unflexiblen Businessmodellen.