Lohnt sich ein Podcast, um Eltern als Kund:innen zu gewinnen?

Stell dir vor, du stehst auf einer Messe. Du gehst von Stand zu Stand, und plötzlich kommt jemand strahlend auf dich zu. „Hey Juli! So schön, dich endlich persönlich kennenzulernen!“ Und du denkst innerlich: Wer bist du? Ich kenne dich überhaupt nicht. 🤭

Genau das ist mir passiert. Die Person vor mir hat wöchentlich meinen Podcast gehört, kannte meine Geschichten, meine Haltung, meinen Alltag und hatte das Gefühl, mich schon ewig zu kennen. 

Das ist der Moment, in dem mir klar wurde, was ein Podcast wirklich leisten kann. Und gleichzeitig, wo seine Grenzen liegen.

Lieber die ausführliche Podcastfolge dazu anhören?

Instagram oder Podcast und warum das keine Entweder-oder-Frage ist

Ich sage das immer wieder, und ich sage es gerne noch einmal: Instagram ist das Einstiegsmarketing schlechthin. Wenn dich noch kein Mensch kennt, du frisch aus der Ausbildung bist und quasi null Reichweite hast, dann ist mein Rat: Mach erstmal Instagram ordentlich.

Der Grund dafür ist, dass du erst mal Leute brauchst, die wissen, dass es dich gibt, sonst machst du einen Podcast in die Leere und das wäre schlicht Zeitverschwendung.

Aber, und hier kommt das Aber, das viele übersehen, Sichtbarkeit alleine verkauft nicht. Was fehlt, ist Vertrauen. Und genau da liegen die Stärken eines Podcasts.

Im Podcast kannst du wirklich in die Tiefe gehen. Du kannst zeigen, wie du denkst, was du erlebt hast, wie du Probleme löst und so fühlen sichEltern, als würden sie dich kennen.

Instagram ist ein Sichtbarkeitsmedium. Der Podcast ist ein Vertrauensmedium. Beides hat seinen Platz und ergänzt sich. 

Warum Eltern so gut auf Podcasts ansprechen (und nicht auf Blogartikel oder Videos)

Ich finde das Medium Podcast genial, wenn man mal den Alltag von Eltern durchdenkt.

Eltern stehen morgens auf, wahrscheinlich viel zu früh, irgendwo zwischen vier und fünf, weil das Kind es so will. Sie fahren zur Arbeit, mit dem Auto oder der Bahn. Selbst lesen oder ein Video schauen geht da nicht. Abends dann: Kinder abholen, Hausaufgaben, Abendbrot, Spülmaschine, vielleicht noch schnell Wäsche. Wann sollen die sich da hinsetzen und einen Blogartikel lesen?

Eben. Gar nicht.

Aber Stöpsel ins Ohr stecken? Das geht immer. Beim Stillen, beim Kochen, beim Einräumen der Spülmaschine, beim Joggen am Morgen (ich persönlich bin ein großer Fan davon). Der Podcast läuft nebenbei und trotzdem kommt das Wichtigste an.

Ich schaffe doch nicht noch einen Podcast oder doch?

Ich kenne diesen Gedanken gut. Oh Gott, jetzt auch noch ein Podcast. Ich soll also neben Instagram, Beratungen, Familie und allem anderen auch noch regelmäßig aufnehmen?

Lass uns das kurz realistisch durchdenken.

Zeit: Eine Podcastfolge kostet mich ungefähr eine Stunde. Am Anfang vielleich zwei. Das Skript schreibe ich in zehn bis fünfzehn Minuten, die Aufnahme dauert zwanzig bis dreißig Minuten, der Schnitt läuft mittlerweile über eine KI, das sind nochmal zwanzig Minuten. ShowNotes erstellt mir ebenfalls die KI. Und dann lade ich hoch, fertig. Das ist kein Monster, das ist machbar.

Und der entscheidende Unterschied zu Social Media: Eine Podcastfolge wirkt lange. Ich bekomme immer wieder Nachrichten von Beraterinnen, die sagen: „Juli, ich habe jetzt mit Folge 1 angefangen und höre mich durch. Wenn ich durch bin, will ich das und das bei dir buchen.“ Das passiert mit einem Instagram-Reel nach drei Monaten nicht mehr.

Technik: Du brauchst kein Studio. Ich habe schon in einem Kinderbett aufgenommen und unterm Schreibtisch. Du brauchst ein gutes Mikro, maximal 100 Euro. Schneidesoftware gibt es kostenlos. Und eine Hochladeplattform, mit der du auf Spotify, Apple Podcasts und Co. auslieferst, gibt es ebenfalls kostenlos zum Einstieg. Das ist kein Hexenwerk.

Stimme: Ich höre das oft. „Ich kann meine Stimme nicht leiden.“ Vielleicht hast du sogar schon mal ein Kompliment für deine Stimme bekommen und es nicht geglaubt. Das ist kein Grund, keinen Podcast zu machen. Deine Art zu reden, auch mit Dialekt, auch mit kleinen Unsicherheiten, genau das ist es, was Eltern mögen. Nicht die polierte Radiostimme, sondern die echte Person dahinter.

Was einen guten Podcast wirklich ausmacht

Ein guter Podcast ist einer, bei dem die Podcasterin nicht aufhört.

Die ersten Folgen werden nicht deine besten sein. Das ist bei jedem so, scroll mal bei deinen Lieblingspodcasts bis zu den ältesten Folgen, du wirst lachen. Das ist normal. Das ist der Prozess.

Was einen Podcast kaputt macht, ist nicht schlechte Qualität. Es ist Aufgeben. Es werden Phasen kommen, in denen du denkst: Nur 80 Leute haben das gehört, lohnt sich das überhaupt? Dann guckst du dir kurz an, was bei den Folgen mit mehr Hörern gut war, und machst weiter. Das ist alles.

Wie du über deinen Podcast verkaufst

Vielleicht hast du das Wort „Verkaufen“ gerade innerlich ein bisschen zusammengezuckt. Das kenne ich. Wir wurden, gerade im Beratungsbereich, oft so sozialisiert, dass Verkaufen irgendwie schmutzig klingt. Als würde man Eltern, die eh schon mit tausend Dingen jonglieren, noch etwas aufdrängen.

Aber lass mich das kurz auseinandernehmen.

Denn der Podcast ist tatsächlich eines der wirkungsvollsten Verkaufstools, die du haben kannst. Nur dass es sich dabei überhaupt nicht nach Verkaufen anfühlt. Weder für dich, noch für die Eltern, die zuhören.

Stell dir eine Mutter vor, die nachts stillt. Sie hat die Stöpsel im Ohr und hört dir zu. Du erklärst gerade, warum ihr Baby immer unruhig wird, wenn sie anfängt, über das Anlegen nachzudenken und während sie dir zuhört, denkt sie: „Genau so ist das bei mir. Die versteht das wirklich.“

Das ist ein Vertrauensmoment.

Und das Schöne ist: Du hast in diesem Moment noch gar nichts verkauft. Du hast einfach geteilt, was du weißt und wie du denkst. Aber genau dieser Moment entscheidet darüber, bei wem sie bucht, wenn sie so weit ist.

Eltern buchen nicht bei der Person, die am lautesten wirbt. Bei so sensiblen Themen wie Stillen, Schlafen, Tragen, Bindung, Lernproblemen, da suchen sie jemanden, bei dem sie sich sicher fühlen. Jemanden, dem sie das Gefühl haben, schon zu kennen.

Dein Podcast schafft genau dieses Vertrauen. Woche für Woche. Auch dann, wenn du gerade gar nicht aktiv vermarktest.

Dein Podcast als Verkaufssystem

Das Schöne am Podcast als Verkaufskanal ist, dass es organisch funktioniert. Du baust dir eine Hörerschaft auf, die deine Denkweise kennt, deine Haltung schätzt und weiß, wofür du stehst. Und dann ist der Schritt zum Angebot kein Bruch, sondern eine natürliche Einladung.

Konkret kann das so aussehen:

Du machst eine Folge über ein Thema, das deine Zielgruppe gerade beschäftigt, zum Beispiel Trennungsangst beim Kita-Start. Du gehst wirklich in die Tiefe, gibst echten Mehrwert, teilst vielleicht eine Geschichte aus deiner Praxis. Und am Ende sagst du ganz natürlich: „Wenn du das gerade selbst durchmachst und nicht weißt, wie du damit umgehen sollst, dann ist meine Einzelberatung/ mein Owkrshop/ mein Onlinekurs genau der richtige nächste Schritt. Den Link findest du in den Shownotes.“

Und gebucht.

Wer seinen Podcast strategisch nutzt, hat quasi ein Verkaufssystem, das im Hintergrund läuft. Du kannst deine Folgen in Automatisierungen einbinden, zum Beispiel so:

Eine Mama schreibt dir auf Instagram wegen eines bestimmten Themas, und du schickst ihr automatisch die passende Podcastfolge. Die Mama hört rein, lernt dich in der Tiefe kennen, vertraut dir und ist dann viel eher bereit zu buchen.

Oder du planst Folgen bewusst als Vorbereitung auf einen Launch. Du baust über mehrere Wochen Vertrauen zu einem Thema auf, und wenn du dann sagst „Dazu gibt es jetzt meinen Workshop“, ist das Interesse schon da.

Ein Podcast ist kein netter Bonus zu deinem Marketing. Er kann das Herzstück davon sein.

Die eigentliche Frage zum Thema Podcast

„Ist ein Podcast das Richtige für mich?“ ist die falsche Frage.

Die richtige Frage ist: Warum willst du einen Podcast machen? Was möchtest du der Welt mitgeben? Was soll sich für die Eltern verbessern, wenn sie dich regelmäßig hören?

Wenn du darauf eine Antwort hast, dann hast du schon alles, was du brauchst. Denn dann machst du den Podcast nicht für den Algorithmus und nicht für die Downloadzahlen, sondern für die Eltern, die nachts um zwei still und sich wünschen, dass es jemanden gibt, der versteht, wie sich das anfühlt. Und dann kannst du genau diese Person sein.

Und dann kommt irgendwann der Moment, wo jemand strahlend auf dich zuläuft auf einer Messe und das Gefühl, sie schon ewig zu kennen, hat nur eine Richtung.

Was hindert dich gerade daran?

Wenn du jetzt denkst, okay, das klingt gut, aber ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll, dann lies weiter.

Die meisten Beraterinnen wissen, dass ein Podcast ihnen gut tun würde. Aber dann kommt die Technik, die Angst vor der eigenen Stimme, die Frage nach den Themen, und dann… passiert nichts.

Genau dafür gibt es meinen Podcast-Umsetzungskurs.

Kein stundenlanger Theorieberg. Kein „irgendwann, wenn ich mehr Zeit habe“. Sondern: Du bringst deinen Podcast in einer Woche online, inklusive deiner ersten drei fertigen Folgen.

Ich nehme dich mit durch alles, was du brauchst: deine Positionierung, die ersten Folgen, die Technik (die wirklich einfacher ist als du denkst), und vor allem: wie du über deinen Podcast deine eigenen Angebote natürlich einbindest: Beratungen, Workshops, Kurse, ohne dass es sich komisch anfühlt.

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Wir bringen Ordnung in dein Chaos, entwickeln ein Angebot, das Eltern wirklich buchen wollen, bauen eine klare Strategie auf und sorgen dafür, dass du nicht mehr planlos postest oder ständig alles alleine herausfinden musst.

Du bekommst konkrete Schritte, Unterstützung bei Technik & Umsetzung und jemanden an deiner Seite, der nicht nur Marketing versteht, sondern auch deine Realität als Beraterin im Elternbereich.

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