Dieser Artikel ist ein Ausschnitt aus meinem Instagram-Kurs.
Wenn du tiefer einsteigen willst, setz dich hier auf die Warteliste:
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Und nun zum Thema, das viele unterschätzen: Bildformate.
Du sitzt abends auf dem Sofa. Eigentlich wolltest du „nur noch kurz“ posten.
Und dann denkst du:
„Ach komm… ich nehme einfach die fertige Workshop-Grafik. Die ist ja schon da.“
Zack. Hochgeladen. Erledigt.
Und innerlich hoffst du:
Vielleicht bringt es ja diesmal Reichweite.
Spoiler: Tut es nicht.
Ich sehe das so oft: wundervolle, kompetente Beraterinnen mit Ausbildungen ohne Ende. Und dann? Ein quadratischer Canva-Flyer mit 12 Stichpunkten, Uhrzeit, Ort, Preis, Early-Bird-Bonus und drei Emojis.
Instagram ist kein Litfasssäule, an die du mal eben schnell ein Plakat klatscht.
Instagram ist dein Laden-Schaufenster.
Und wenn dein Feed aussieht wie ein chaotischer Ramsch-Laden – gehen Menschen wieder rau, scrollen weiter und kehren nicht wieder zurück – ganz egal wie gut deine Bio ist. (siehe letzter Blogartikel)
Lieber die ausführliche Podcastfolge dazu anhören?
Das Entscheidende, das viele bei Instagram-Bildern nicht verstehen:
Menschen reagieren stärker auf Bilder als auf Texte.
Bilder mit Klarheit, mit Wiedererkennungswert.
Bilder mit einer Botschaft.
Und nein – dein Canva-Flyer zählt nicht dazu. 😉
Wenn Bilder so wichtig sind, dann sollten wir uns vielleicht kurz anschauen, welche Bildformate Instagram dir überhaupt anbietet und welches davon dir wirklich etwas bringt.
Einzelbilder auf Instagram
Ich sag dir ehrlich: Ich habe grundsätzlich nichts gegen Einzelbilder auf Instagram.
Sie sind gut für:
- absolute Anfängerinnen
- erste Sichtbarkeit
- diese „Okay, ich trau mich jetzt einfach“-Momente
Und ganz ehrlich?
Das ist tausendmal besser als gar nichts zu posten.
Aber:
Ein Einzelbild ist wie ein kurzer Blickkontakt auf deinen Laden. Man nickt sich zu und geht weiter.
- Wenig Verweildauer.
- Wenig Interaktion.
- Wenig Algorithmus-Liebe. (Und ja, die spielt nun mal mit.)
Instagram-Karussell
Ein Karussell ist im Grunde nichts anderes als mehrere Bilder, die hintereinander angeordnet sind und durch die man nach rechts wischen kann. Statt nur einen einzelnen Post zu sehen, bekommt die Leserin also mehrere „Seiten“, fast wie in einem kleinen digitalen Bilderbuch.
Schau gerne mal hier für ein Beispiel.
Und genau darin liegt der Unterschied.
Während ein Einzelbild meist nur einen Impuls setzt, erlaubt dir ein Karussell, einen Gedanken wirklich zu entwickeln. Du kannst ein Problem aufmachen, es vertiefen, eine Perspektive drehen und schließlich zu einer klaren Erkenntnis führen. Es entsteht eine kleine Dramaturgie – und das ist etwas völlig anderes als ein einzelner, schnell konsumierter Post.
Strategisch wird es an der Stelle interessant, weil Instagram nicht bewertet, ob ein Beitrag hübsch gestaltet ist, sondern wie intensiv er genutzt wird. Wenn jemand wischt, liest, weiterwischt und sich Zeit nimmt, signalisiert das Relevanz. Und Relevanz wird belohnt – indem der Beitrag mehr Menschen ausgespielt wird.
Aber der wichtigere Punkt liegt für mich woanders.
Ein Karussell gibt dir die Möglichkeit, deine Leserin zu führen. Du bleibst nicht bei einer Information stehen, sondern entwickelst einen Gedankengang. Du kannst Zusammenhänge erklären, Missverständnisse auflösen und am Ende eine klare Richtung anbieten. Das wirkt nicht wie Werbung, sondern wie Orientierung.
Und genau dadurch entsteht Vertrauen.
Ein Einzelbild zeigt etwas. Ein Karussell denkt mit deiner Zielgruppe weiter.
So baust du ein gutes Instagram-Karussell auf
Und nein, nicht 10 Tipps auf eine Slide quetschen. Bitte nicht.
Slide 1: Hook.
Provokant. Klar. Emotional.
Du hast ungefähr eine Sekunde, in der Eltern entscheiden, ob sie weiterscrollen oder nicht.
Slide 2: Verstärken.
Viele sehen zuerst Slide 2.
Also auch hier: WOOOMS.
(Und ja – du darfst frech sein.)
Mitte: Problem vertiefen.
Nicht 10 Mini-Tipps.
Eine Wahrheit.
Ein Gedanke, der hängen bleibt und diesen einmal durch die Bilder scrollen lassen.
Ende: Lücke lassen + Call to Action.
Nicht: „Like, speichere, kommentiere.“
Sondern:
„Kommentiere KARUSSELL und ich schicke dir …“
oder „Team Einzelbild oder Team Karussell?“
Führe deine Follower durch deine Gedankenwelt hindurch, das ist das Geheimnis guter Instagram-Karussell-Posts.
Fazit: Bildformate auf Instagram
Wenn du also das nächste Mal auf „Beitrag erstellen“ klickst, dann frag dich nicht nur: Was will ich sagen?
Frag dich auch: In welchem Format entfaltet sich dieser Gedanke wirklich?
Ein Einzelbild setzt einen Impuls.
Ein Karussell entwickelt einen Gedanken.
Wenn du lernen möchtest, wie du Bildformate bewusst einsetzt, wie du Karussells strategisch aufbaust und wie aus einzelnen Posts ein klarer, vertrauenswürdiger Auftritt entsteht, dann klicke hier und setz dich auf die Warteliste für meinen Instagram-Kurs:
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Dort gehen wir genau solche Dinge strukturiert durch – damit dein Feed nicht zufällig wirkt, sondern Eltern wirklich einlädt.
Im nächsten Blogartikel schauen wir uns die nächste Ebene an: Videoformate.